Craftbier

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Life is brewtiful!

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für besondere Momente

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Bier mal anders

Was ist Craft Beer?

Was genau ist eigentlich Craft Beer? Oder Craft Bier? Welche Biersorten sind damit gemeint, und handelt es sich bei dem Begriff um mehr als nur eine besonders ausgefeilte Verkaufsstrategie der Getränkehersteller? Criaft lässt sich ins Deutsche zunächst einmal mit Handwerk übersetzen. In bestimmten Kontexten kann der Begriff aber auch Geschick und Fertigkeit bedeuten und bezieht sich somit auf die kunstvolle Beherrschung einer bestimmten Tätigkeit. Weniger als die Fertigung von Bier mit der Hand meint der Ausdruck Craft Beer also gewisse Biersorten, die abseits der ausgetretenen Pfade industrieller Massenproduktion kunstvoll hergestellt werden. Ich als Craft-Beer-Brauer verbinde mich mehr mit meinem Produkt als nur dem Streben nach hohen Absatzzahlen: Ich bin nicht selten Individualisten, Querdenker und Grenzgänger, der historische Biersorten wieder aufleben lässt und neu interpretieren. Und das innerhalb des Reinheitsgebotes. Oder auch durch Hinzufügen ausgefallener Zutaten mit einer eigenen Note versehe; und somit neben dem Reinheitsgebot stehe. Craft Beer zu definieren ist schwierig. Die amerikanische Brewers Association knüpft die Bezeichnung an

drei Eigenschaften:

Ein Craft-Beer-Brauer ist klein

unabhängig (weniger als 25 Prozent der Brauerei gehören großen Konzernen)

und traditionsorientiert.

(Mehr als die Hälfte der von ihm in Umlauf gebrachten Getränke erzeugen ihren besonderen Geschmack durch traditionelle oder besonders innovative Brauzutaten oder Fermentierungsweisen).

Dass es in Deutschland und auch in der Schweiz  kein eigener Ausdruck für Craft Beer existiert, ist kein Zufall. Im Vergleich zu den USA, dem Mutterland des Craft Beers, ließ die Biervielfalt hierzulande in der Vergangenheit stark zu wünschen übrig. Doch die Craft-Beer-Szene in Mitteleuropa brodelt und immer mehr kreative und abenteuerlustige Brauer treten in die Fußstapfen der US-amerikanischen Craft Breweries und Microbreweries.

Für sie bedeutet Craft Beer Leidenschaft, Ideenreichtum und ein Bewusstsein für die lange Tradition des Brauens.

Gedanklich beweglicher als die schweren Schlachtschiffe etablierter Großbrauereien, entwickeln sie neue Sorten, verfeinern alte Rezepturen und versuchen sich an ausgefallenen Zutaten. Da man in den USA, anders als in Deutschland, nicht an ein so genanntes Reinheitsgebot gebunden ist, sind Experimenten dort (fast) keine Grenzen gesetzt. Bierfans und Hopheads (Hopfenliebhaber), stets auf der Suche nach neuen und ungewöhnlichen geschmacklichen Erfahrungen, wissen das auch hierzulande immer häufiger zu schätzen.

Die Craft-Beer-Bewegung

Die Geschichte des Craft Beers beginnt Anfang der Achtzigerjahre in den USA. Aus den damals rund 50 Brauereien sind mittlerweile mehr als 3500 geworden, Tendenz steigend. Die Mehrzahl der Amerikaner lebt heute im Umkreis von 10 Meilen (rund 16 Kilometer) zu einer Craft-Beer-Brauerei. Der Marktanteil von Craft Beer in den USA betrug im Jahr 2014 rund 11 Prozent. Dieser bemerkenswerte Trend begann als Gegenbewegung zum Konsum industrieller Massenware und lässt sich mit Bestrebungen wie Slow Food vergleichen, die Wert auf Qualität, Genuss, Authentizität und einen regionalen Bezug zum Hersteller legen. Auf chemische Zusätze, in den USA beim Standard-Bierbrauen kein Tabu, wurde zunehmend verzichtet. Schon bald nachdem erste amerikanische Brauer damit begonnen hatten, spezielle Malz- und Hopfensorten zu verwenden, folgten erste Experimente mit Gewürzen, Beeren und sogar Kaffee. Mittlerweile hat sich die Craft Bewegung in den Benelux-Staaten, Italien und Skandinavien fest etabliert. In den USA prognostiziert man ihr bis 2020 ein Fünftel des gesamten Biermarkts. Und wer sich die Bierszene in Mitteleuropa ansieht, wird feststellen, dass auch hier der Markt immer weiter wächst und an Aufmerksamkeit gewinnt.

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